Leihräder

Zum Zeitpunkt unserer Reise war ich noch nicht im Besitz eines Rennrades, aber auch wenn ich das gewesen wäre, rational betrachtet macht ein Biketransport per Flugzeug wenig Sinn. Neben einem Koffer würden die Transportkosten aufgeschlagen und man ist insgesamt beim Preis für ein Leihrad. Hinzu würde noch der Verschleiß am eigenen Rad kommen. Also mieteten wir von Philipp's Bike Team Räder. Wir achteten aufs Geld und haben die günstigste Kategorie genommen, aber selbst diese Räder waren mit Shimano Ultegra Baugruppen grundausgestattet und machten einen sehr soliden Eindruck. Wir fanden den Deal sehr gut.

Ortschaft und Hotel

Santa Ponca ist westlich von Palma gelegen und zeichnet sich mit einer schönen Bucht und einer schroffen Steinküste aus. Unser Hotel bot einen traumhaften blick auf das Mittelmeer mit Sonnenuntergang. Neben dem Frühstücksbuffet gab es noch Nüsse, Früchte und Baguettes zum selber schmieren, die für Lunchpaket gedacht waren. Das Hotel verfügte über einen Fahrradkeller mit Werkstatt und Büro von Philipp's Bike Team. Mit circa 200 Rädern war die ehemalige Garage gut ausgestattet. Neben dem Fahrradkeller ist die Botique zu finden, und wie wir merkten, echt praktisch für den einen oder anderen schnellen Einkauf wenn mal was fehlte.

Einführungstag für die Gruppen

Die Gruppen unterscheiden sich in Durchschnitt und Distanz. Damit die Radsportwoche nicht in einem persönlichem Dilemma endet, wird am ersten Tag eine Einführungsrunde mit den Gruppen gemacht. Alle Gruppen fuhren die gleiche Runde. Wer sich an diesem Tag falsch einschätzte, konnte sich dann von einer langsamfahrenden Gruppe wieder aufnehmen lassen.

Instruktionen zum Verhalten / Straßenbedingungen

Ein Briefing ist in meinen Augen Pflicht wenn man einen neuen Ort kennen lernt und ein neues Gebiet für sich erkundet, also das Rennradfahren. Und es war für uns wirklich wichtig Sachen zu fahren in der Gruppe, Straßen und Wetterverhältnisse und Verhalten im mallorquinischem Straßenverkehr zu hören.

Wie war es denn nun?

Als wir schon beim Check-In im Hotel hörten das circa 70% der Leute Stammgäste sind, ahnte ich schon: "Ohje, das wird kein einmaliges Erlebnis.". Und ja, so kann man das Gefühl nach dem Urlaub zusammen fassen. Es war gut geführte Fahrten in einer Gruppe zu machen. Die Strecken vom Westen der Insel aus sind wunderschön und abwechslungsreich. Es ist auch sportlich fordernd, wenn man sich fordern will.

alles kann, nichts muss